Niederösterreichische Landesausstellung 2019

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Der überragende Erfolg der Landesausstellung hat nachhaltig postive Auswirkung auf die gesamte Region.

Mit der Ausstellung „Welt in Bewegung! Stadt.Geschichte.Mobilität.“ stand auch der Wiener Neustädter Kanal in der Thermenregion Wienerwald ganz im Zeichen der Niederösterreichischen Landesausstellung 2019 und begeisterte 322.181 Besucherinnen und Besucher.
 
„Die Niederösterreichische Landesausstellung 2019 hat als zentrales Kulturprojekt unseres Landes wichtige Impulse sowohl für die Stadt Wiener Neustadt als auch für die umliegende Region wie den Wiener Neustädter Kanal gesetzt. Viele Gäste haben Wiener Neustadt und die Ausstellungsregion das erste Mal besucht und die Schönheiten, die Geschichten und Geheimnisse der Stadt kennengelernt. Dies schlägt sich auch in einem Nächtigungsplus in Wiener Neustadt von 14,4% von Jänner bis August 2019 nieder. Die Revitalisierungen und Umbauten der Ausstellungsstandorte Kasematten und Museum St. Peter an der Sperr sind zu einem architektonischen Juwel in Wiener Neustadt geworden. Das Neukloster konnte 2019 neben der Wunderkammer auch erstmals die Bibliothek und das Refektorium einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen während sich die Theresianische Militärakademie in der Burg in Wiener Neustadt erstmals zur Stadt hin geöffnet hat und in geführten Rundgängen zu erkunden war. Die diesjährige Landesausstellung hat rund 54 Millionen Euro an zusätzlicher regionaler Wertschöpfung ausgelöst über 360 Arbeitsplätze in der Region gesichert bzw. geschaffen“, resümiert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
 
„Die Niederösterreichische Landesausstellung in Wiener Neustadt war ein überragender Erfolg. Das betrifft natürlich die Zahl der Besucherinnen und Besucher, sowie die Wertschöpfung, die in der Region entstanden ist. Das betrifft aber auch noch viele andere Faktoren. Es ist ein „WIR“-Gefühl in der Stadt und der Region entstanden, ein Stolz auf Wiener Neustadt und ganz viel positives Engagement für die Zukunft. Darauf wollen und werden wir nun aufbauen. Die Grundgerüste für die Hauptnutzungen der Kasematten und des Museums St. Peter an der Sperr stehen, wir werden sie im Detail noch vor Weihnachten präsentieren. Auch die MilAk und das Neukloster werden weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich sein. So wird die Niederösterreichische Landesausstellung 2019 tatsächlich jene Trägerrakete in eine positive Zukunft, die wir uns immer gewünscht haben“, ergänzt Wiener Neustadts Bürgermeister Klaus Schneeberger.

Ausstellungsgestaltung

Ebenso spannend wie die Themen war auch die erlebnisorientierte Ausstellungsgestaltung, für die in den Kasematten die Gruppe Gut Gestaltung aus Bozen verantwortlich zeichnete. In der Neuen Bastei baute die Inszenierung etwa auf sieben überdimensionalen Büchern auf, welche Geschichten der Region erzählten. Die Geschichte der Stadt wurde im Museum St. Peter näher beleuchtet. Hier legten die Ausstellungsarchitekten koerdtutech und die Ausstellungsgrafiker Perndl+Co Design Wert darauf, die Inhalte für alle Altersgruppen leicht erfassbar und nachhaltig erfahrbar zu präsentieren. Die Gründungsgeschichte und der Aufstieg Wiener Neustadts unter den Habsburger Kaisern Friedrich III. und Maximilian I. wurde in einem Erzählstrang etwa in Form einer Graphic Novel des Illustrators Lenz Mosbacher präsentiert. Die Stadt Wiener Neustadt wird auch in Zukunft auf die Geschichte Maximilian I. setzen und so die, mit der Niederösterreichischen Landesausstellung, gelegte Basis weiter nutzen.  Die imposante Rauminstallation im Kirchenschiff ließ wiederum bemerkenswerte Menschen aus Wiener Neustadt und der Region zu Wort kommen. „Entstanden ist eine ungewöhnliche, in der Form noch nie zusammengetragene Ausstellung. Wiener Neustadt im Zentrum - doch rundherum bewegten sich verschiedenste Welten in konzentrischen Kreisen - einmal nah, einmal fern, und immer wieder überraschend. Der Schwerpunkt lag auf ungewöhnlichen und kuriosen Geschichten, die in dieser Art noch nie erzählt wurden“, erklären die beiden Ausstellungsmacher Beat Gugger und Gerhard Proksch.
 
 „Wir haben ausgesprochen positives Feedback der Besucherinnen und Besucher sowohl zur Ausstellung selbst als auch zu Wiener Neustadt und der gesamten Ausstellungsregion erhalten, viele Gäste haben uns jetzt schon vermittelt gerne wieder in die Region kommen zu wollen. Selbstverständlich war die Niederösterreichische Landesausstellung „Welt in Bewegung“ wieder inklusiv gestaltet und somit für alle Besucherinnen und Besucher erlebbar, wir nehmen hier einen wesentlichen kulturpolitischen Bildungsauftrag wahr“, unterstreicht Geschäftsführer Guido Wirth.