Der südlichste Teil des Wienerwaldes bietet eine vielfältige Landschaft von Ebenen über Weinberge bis zu den Wiener Alpen und dem Mostviertel. Das obere Triestingtal mit den Gemeinden Kaumberg, Altenmarkt, Weissenbach, Furth, Pottenstein lädt zu Wanderungen und Spaziergängen ein, während das untere Triestingtal mit den Gemeinden Berndorf, Hernstein, Hirtenberg, Enzesfeld-Lindabrunn, Leobersdorf, Schönau, Günselsdorf für Handwerkstraditionen bekannt ist.
Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehören Radtouren am Triesting-Gölsental-Radweg, Wanderungen zum Beispiel an der Via Sacra, und Klettern am Peilstein. Hofladen-Genuss-Wanderungen bieten die Möglichkeit, regionale Produkte zu erwerben. Außerdem gibt es zahlreiche kulturelle Schätze wie Schloss Hernstein, Burgruinen und Wallfahrtskirchen inklusive Schatzkammer zu entdecken.
Bekannte Highlights der Erlebnisregion sind zweifelsohne die Araburg, eine der höchstgelegenen Burgruine Niederösterreichs, die Basilika Klein-Mariazell und kulturelle Veranstaltungen wie die Festspiele Berndorf oder CELLENSIS - das Festival geistlicher Musik in Altenmarkt, der Kulturbahnhof Altenmarkt/Thenneberg sowie die Sommerspiele auf der Araburg und der Burg Neuhaus.
Handwerk hat eine lange Tradition im Triestingtal. Bereits im Mittelalter wurde die Wasserkraft der Triesting für Mühlen und Schmieden genutzt. Besonders bekannt ist das Triestingtal allerdings für die Pecherei, d.h. die Gewinnung und Verarbeitung des Baumharzes von Schwarzföhren. Diese zählt zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO – Informationen und Veranstaltungen zu diesem traditionsreichen Handwerk bietet der Verein „die Keaföhrenen“. Das Triestingtaler Heimatmuseum in Weissenbach und das Krupp-Stadt-Museum in Berndorf bieten Einblicke in diese Tradition.
Das Triestingtal ist über die Autobahnen A2 (Ausfahrt Leobersdorf) und A21 (Ausfahrt Alland) erreichbar. Öffentlich gelangt man über die Südbahn zur Haltestelle Leobersdorf und weiter per Regionalbahn nach Weissenbach.