Helenental

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Schönheit und Vielfalt.

Das Helenental ist nicht nur für Wanderer und Touristen attraktiv. Direkt entlang des Schwechatbaches sind Streifen feuchtigkeits-verträglicher Vegetation angesiedelt.

Naturschutzgebiet & Nah-Erholungsgebiet

Der Bach, die charakteristische Au-Landschaft an seinen naturbelassenen Stellen und die größtenteils steilen Hänge mit dichtem Mischwald ergeben den idealen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Als Teil des Naturschutzgebietes Lindkogel-Helenental ist die Landschaft Lebensraum seltener Tierarten und besonderer Waldgesellschaften. Als von Wien aus leicht zu erreichenden Nah-Erholungsgebiet ist das Helenental eine Zuflucht für alle, die sich nach Ruhe und Natur sehnen.

Wo die Schwechat noch halbwegs im natürlichen Zustand belassen ist, befindet sich der Lebensraum der Wasseramsel, dem einzig echten Wasservogel unter den Singvögeln. 
Bei ruhigen, fischreichen Zonen des Baches lebt und jagt ein größerer Vogel: der durch sein farbenprächtiges Federkleid besonders auffällige Eisvogel. Die zunehmende Regulierung der Bachläufe führte in den letzten Jahren dazu, dass nicht nur die Wasseramsel auf die Rote Liste der bedrohten Tierarten geraten ist, sondern auch dass der Bestand des Eisvogels gefährdet ist.

Entlang der Schwechat finden sich viele verschiedene Baumarten: Winterlinde, Esche, Silberweide, Schwarzerle, Bergahorn, Spitzahorn und Feldahorn sind am häufigsten. Dazwischen gibt es einzelne Exemplare von Schwarz- und Rotföhren.

Wandern durchs Helenental

Schon Beethoven, Napoleon und Franz Schubert spazierten durch die wildromantische Landschaft des Helenentals. Wanderer starten meist in Baden, von wo etwa der Kulturwanderweg zunächst über kleine „Wegerln“ der Schwechat folgt und dann über Siegenfeld bis nach Heiligenkreuz führt. Weil Heiligenkreuz auch eine Station auf dem Pilgerweg nach Mariazell ist, sind die Rundwanderwege durch das Helenental auch Teil der Via Sacra

Das Stift Heiligenkreuz mit seinem Kreuzweg, der Dreifaltigkeitssäule und die mittelalterliche Abteikirche sind frei zugänglich.

Beliebte Ausflusziele im Rahmen kleiner Wanderungen durchs Helenental sind aber auch die Burgruinen Rauhenstein, Rauheneck und Scharfeneck, die im Mittelalter den Weg von Baden durchs Helenental sicherten. Direkt vom Parkplatz des Hotel Sachers in Baden aus etwa führt ein schöner Wanderweg zur Burg Rauenstein hinauf. Rundwege wie der KulTourweg Helenental führen an Sehenswürdigkeiten wie der Antonsgrotte, der Cholerakapelle und dem Beethovenstein vorbei und bieten Einkehrmöglichkeiten auf der Augustinerhütte oder der Jausenstation Hauswiese.

Radweg durchs Helenental

Neben Wanderungen lässt sich das Helenental auch wunderbar mit dem Fahrrad erkunden.

Kulturaffine Radfahrer strampeln entlang der Schwechat auf kleinen „Wegerl“ von Baden - vorbei an der Krainerhütte - bis nach Sattelbach, danach auf dem erst im Frühjahr 2016 neu eröffneten Abschnitt zum Stift Heiligenkreuz.

Fast der ganze Radweg durchs Helenental führt durch den Wald und ist im Sommer herrlich zu befahren und ist auch für untrainierte Fahrradfahrer geeignet.
Die Helenental Mountainbike Strecke startet direkt beim Stift Heiligenkreuz und führt als Rundweg über Mayerling und Siegenfeld wieder zurück.

Erreichbarkeit

Das Helenental ist leicht und schnell über die Autobahn A2 Ausfahrt Baden oder die Autobahn A21 Ausfahrt Alland bzw. Ausfahrt Heiligenkreuz zu erreichen. Mit der Badener Bahn können Sie von Wien nach Baden anreisen, anschließend mit dem Bus zum Strandbad Baden, wo die Wanderwege starten.