Höhenwanderweg Hochstraß Eichgraben

Wandertour ausgehend von Eichgraben, Bahnhof Eichgraben-Altlengbach

  • Schwierigkeit: mittel
  • Distanz: 13,08 km
  • Aufstieg: 370 Hm
  • Abstieg: 370 Hm

Diese Tour führt durch eine einzigartige Kulturlandschaft und verknüpft das Naturerlebnis mit einem informativen Stadtspaziergang. Eine Wanderung durch Eichgraben und Hochstraß ist Wienerwald pur. Man spaziert an alten Kapellen und neuen Kirchen vorbei, unterquert Eisenbahnen und Aquädukte.

Startpunkt der Tour
Eichgraben, Bahnhof Eichgraben-Altlengbach
  • Schwierigkeit: mittel
  • Distanz: 13,08 km
  • Aufstieg: 370 Hm
  • Abstieg: 370 Hm
  • Fitnessanforderung:
    3/6
  • Erlebnis:
    3/6
  • Landschaft:
    4/6
  • Niedrigster Punkt285 m
  • Höchster Punkt571 m
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit

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Beschreibung

Diese Tour führt durch eine einzigartige Kulturlandschaft und verknüpft das Naturerlebnis mit einem informativen Stadtspaziergang. Obwohl „Aichgrawen“ 1345 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist es eine junge Ortschaft. Im 17. Jahrhundert siedelten sich hier Holzfäller an. Einen Aufschwung erhielt die Gemeinde durch den Bau der Westbahn 1858. 1896 wurde die erste eigene Kirche eingeweiht: die neogotische Herz Jesu Kapelle. 1951 folgte schließlich der Wienerwalddom, ein moderner Bau. 1973 wurde Eichgraben zum Markt ernannt. Heute stellt die 4000 Seelen-Gemeinde eine der wichtigsten touristischen Destinationen des Wienerwaldes dar. Die Gegend ist für die Infrastruktur Ostösterreichs von großer Bedeutung. Hier befindet sich der Autobahnknoten Steinhäusl, die Westbahn und die 2. Wiener Hochquellwasserleitung, unter deren Aquädukt der Weg durchführt. Diese Leitung wurde 1910 errichtet und befördert 200 Millionen Liter Wasser am Tag von der Steiermark 225km weit bis nach Wien. Danach wandert man durch Tannen- und Fichtenwälder. Hier kann man Ausblicke auf den typischen Wiesenwienerwald genießen, und im Vorbeigehen Beeren und Blumen pflücken. Am Rückweg kommt man bei der kleinen Fallenzhoferkapelle - laut der Legende erbaut, nachdem ein Bauer einem Riesen entkam - und der Drechslerei Gutscher - Familienbetrieb seit 1863, stellt unter anderem Klavierbeine für Bösendorfer her - vorbei.

Empfohlener Zeitraum

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