Besucherrekord beim Fotofestival in Baden bei Wien

zum Reiseplaner hinzufügen

Baden, 16.10.22: Fotokunst und Gartenkunst verschmelzen zu einem CO2-neutralen Besuchermagneten

Am Sonntag, den 16. Oktober 2022, um Mitternacht ist das Festival La Gacilly Baden Photo 2022 zu Ende gegangen. Der letzte Tag des Fotofestivals in Baden brach alle bisherigen Rekorde. Bei Kaiserwetter „fluteten“ 9.865 Fotoliebhaber:innen die Gassen und Gärten der Welterbestadt. Für das Festival bedeutet das eine Steigerung der Besucherzahlen nur in Baden um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Summe haben 485.277 Besucher:innen das Festival La Gacilly-Baden Photo und seine Ausstellungspartner in Tulln und Celje besucht. Waren es in Tulln 103.207 Gäste, so sahen die Ausstellung in Celje zum Thema Frieden 142.000 Fotobegeisterte. Rechnet man noch die 300.000 Besucher:innen von La Gacilly in der Bretagne hinzu, so ist die Kooperation der Festivals La Gacilly und Baden mit fast 800.000 Besucher:innen die mit Abstand größte Open-Air-Fotoausstellung Europas.

„Hochachtung und Kompliment für Ihre unglaubliche wie multimodale Kulturarbeit in künstlerischer wie organisatorischer Hinsicht, und das aktuell in zweifacher Hinsicht: Festival La Gacilly-Baden und die feierliche Eröffnung mit Friedensfotos in Celje: künstlerische, zutiefst humane Gegenströmungen zu Krieg, Gewalt und Pandemie. Chapeau!“, so etwa kommentiert Jutta Kleedorfer, eine begeisterte Besucherin, das Festival 2022.

Unter dem Titel NORDWÄRTS! hat das Fotofestival in Baden die wenig bekannte schöpferische Kraft von Foto-Künstler:innen aus Nordeuropa vorgestellt, die seit den Anfängen der Fotografie eine fast fleischliche Verbindung mit der Rauheit ihrer Heimat aufrechterhalten haben.

Mit ihren unterschiedlichen fotografischen Ansätzen teilen die ausstellenden Fotograf:innen aus dem Hohen Norden eine Sichtweise, die mit Poesie vermischt ist, gelegentlich einen Hauch von Surrealismus aufweist, aber immer darauf bedacht ist, das Bewusstsein für ein besseres Verständnis der Welt von morgen zu schärfen. Auf ihre Weise sind sie die künstlerischen Wächter einer positiven Zivilisation. Künstler:innen, die uns Skandinavien auf ganz besondere Weise näher gebracht haben sind: Sune Jonsson, Pentti Sammallahti, Tiina Itkonen, Ragnar Axelsson, Tine Poppe, Sanna Kannisto, Erik Johansson, Helena Blomquist, Jonas Bendiksen, Jonathan Näckstrand und Olivier Morin.

Im zweiten Erzählstrang des Festivals beleuchten zwei Ausnahmefotografen den Zustand unserer Umwelt: „This Empty World“ von Nick Brandt ist eine eindrucksvolle Illustration einer Welt, in der für Tiere, die von der zügellosen menschlichen Entwicklung überwältigt werden, kaum noch Platz zum Überleben ist. Und Mathias Depardon zeigt mit „Die Tränen des Tigris“, dass der Garten Eden existiert – und in Gefahr ist. Das am Zusammenfluss von Tigris und Euphrat gelegene größte Feuchtgebietsökosystem Westeurasiens, das 2016 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, droht heute auszutrocknen.

Das Programm 2022 punktete aber auch mit den Fotografien österreichischer Fotografinnen von Weltrang: „Mit großer Freude haben wir heuer drei österreichische Fotografinnen präsentiert: Eine Hommage an die große Magnum-Fotografin Inge Morath, eine Retrospektive der Doyenne der österreichischen Fotografie Christine de Grancy und die überraschende Arbeit „Camping“ von Verena Andrea Prenner. Und erstmals hat das Festival auch einen Fotoauftrag vergeben, an den erst 21-jährigen Gregor Schörg, der mit Drohnen-Fotografie den Winter im Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal porträtierte, dem ersten UNESCO Weltnaturerbe in Österreich, eine Arbeit die ebenso dem Themenkreis „100 Jahre Niederösterreich“ zugeordnet ist wie die Fotografien der niederösterreichischen Berufsfotografen, die mit ihren Bildern die Schönheit des Landes Niederösterreich würdigten“, schwärmt Lois Lammerhuber, Direktor Festival La Gacilly-Baden Photo.

Die Ausstellung der Siegerfotos des mit 606.289 Bildern aus 170 Ländern größten Fotowettbewerbes der Welt, CEWE‘s „Our World is Beautiful“, rundete das Festival ab.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Der Kulturtourismus hat in Baden bereits lange Tradition und begeistert Jahr für Jahr mit besonderen Highlights. Im Rahmen von „100 Jahre Niederösterreich“ hat sich heuer auch das Festival La Gacilly-Baden Photo mit der Geschichte unseres schönen Bundeslandes auseinandergesetzt: Mit den Ausstellungen „Niederösterreich in alten Ansichtspostkarten“ und „Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal“ gelang den Veranstaltern eine ganz besondere Hommage an Niederösterreich.“

Tourismuslandesrat Jochen Danninger: „Das Festival La Gacilly-Baden Photo hat sich zum kulturellen Fixpunkt des Jahres entwickelt und zieht alljährlich viele Gäste in die Region! Neben der beeindruckenden Outdoor-Fotogalerie, die soeben zu Ende gegangen ist, gibt es in Baden noch viel mehr für Besucherinnen und Besucher zu entdecken. Ein Ausflug oder Urlaub zahlt sich in jedem Fall aus – auch im Winter!“

Diese Ausführungen unterstreicht auch die Anwesenheit von 106 nationalen und internationalen Medien, die am 19. August 2022 im Rahmen des Festivals in der Langen Nacht der Fotografie den 183. Geburtstag der Fotografie in Baden gefeiert haben, darunter ORF, MARKIZA TV, RTL, SAT1, VOX, FAZ, GEO, STERN, NZZ, FIGARO, usw.

„Vor fünf Jahren hat die Stadt Baden mit dem Fotofestival La Gacilly-Baden Photo begonnen, Fotokunst in den öffentlichen Raum einzubetten und internationale Spitzenfotografie im attraktiven Setting zugänglich zu machen. Das Konzept ist aufgegangen – eine Viertelmillion Besucher:innen im Jahr 2022 belegen deutlich, dass die Begeisterung für die Faszination Fotografie selbst nach fünfjähriger Laufzeit ungebrochen ist. Daher freue ich mich schon jetzt auf das nächste Fotofestival, das von 15. Juni bis 15. Oktober 2023 in Baden stattfinden und sich unter dem Titel ORIENT! den Ländern Bangladesch, Pakistan, Afghanistan und Iran widmen wird“, so Stefan Szirucsek, Bürgermeister der Stadt Baden.

Klaus Lorenz, Tourismusdirektor der Stadt Baden: „Mit dem Festival wird Baden zu einem DER Kultur-Hotspots in Österreich. Die internationale Fotokunst verbindet sich mit den wunderbaren Gartenlandschaften und der Welterbe-Architektur zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. Für mich persönlich ist es eine große Freude, die Begeisterung der Besucher:innen und die angeregten Diskussionen vor den Fotogalerien in unserer Stadt zu beobachten.“

Andreas Eucker vom STERN kommentiert das so: „Kaum ein besserer Ort kann ausgewählt sein, um ein internationales Fotofestival der Extraklasse zu präsentieren. Eine exzellente Auswahl der besten Fotograf:innen ermöglicht es, das gesamte Spektrum „des Lebens“ betrachten zu dürfen. Es nimmt einem den Atem, die Würde des Menschen in ihrer Verletzlichkeit zu bestaunen, aufzunehmen und zu verinnerlichen. Das vermag Fotografie zu leisten. Das macht dieses Festival möglich. Ein Fotofestival, das es in kürzester Zeit geschafft hat, sich einen Spitzenrang unter den Fotofestivals der Welt zu erobern.“

Garten-Tulln-Direktor Franz Gruber: „Die fotografischen Interventionen in der Garten Tulln setzten in den Schaugärten viele spannende Akzente. Die Reaktionen der Besucher:innen waren ausnahmslos positiv, manche geradezu enthusiastisch.“

Erstmals war Celje in Slowenien als Festivalpartner dabei. Eine Großausstellung von 100 Bildern zum Thema Frieden wurde von 142.000 Besucher:innen gesehen. Danke Igor Rosina für die großartige Zusammenarbeit.

Und das sagen oder schreiben die Besucher:innen des Foto Festivals in Baden: 

„Werte Damen und Herren, ich habe mit meiner Frau (auf deren Initiative) die Ausstellung besucht, obwohl ich starke Schmerzen in den Beinen hatte. Und ich muss sagen: Ich habe sie vergessen! Eine derart starke, emotional berührende und perfekt gestaltete Ausstellung habe ich schon lang nicht mehr gesehen und ich gratuliere ganz herzlich dazu.“ Gerhard K.

„Ich habe die Ausstellungen in Baden besucht und war überwältigt von der Fülle und inhaltlichen Bandbreite der Aufnahmen.“  Edith M.
 
“I would just like to say thank you again for such a beautiful festival! I was so impressed by the look of it.” Tine P.

„Ich bin einfach nur begeistert!“ Didi L.

“The articulation of everything – you've created such a friendly, human and joyfull event. The personality of your festival is strong and quite unique. Bravo!” Charles D. 
 
“I am very happy that I could see so many excellent photographs, listen to remarkable lectures and meet so many interesting people.” Michal S.
 
 „Am letzten Tag des Festivals standen Fotobegeisterte sogar noch mit dem Handy-Licht vor den Bildern.“ Verena P.
 
„Ich war noch nie so stolz, Bürgerin von Baden zu sein.“ Judith H.

Zusammenfassend stellt die Co-Direktorin des Festivals Silvia Lammerhuber fest: „Wir freuen uns nicht nur über die hervorragenden Besucherzahlen und über das so erfrischende Interesse der Besucher:innen, sondern vor allem auch darüber, dass wir die fotografischen und inhaltlichen Botschaften der Ausstellungen weiter über die Grenzen Österreichs tragen können. Wie schon in den Jahren davor wird eine special edition der Ausstellungen von 1. bis 30. November 2022 im Rahmen des „Monat der Fotografie“ in Bratislava zu sehen sein.“

Pressebilder zum Herunterladen: https://press.lammerhuber.at/lagacilly22fin
 
Rückfragehinweis:
Lois Lammerhuber  
+4369913583989
lois.lammerhuber@festival-lagacilly-baden.photo

 

Vorschau

Festival La Gacilly-Baden Photo 2023
ORIENT!
15. Juni bis 15. Oktober 2023

Auch 2023 widmet sich Festival La Gacilly-Baden Photo wieder der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!