Geologische Besonderheiten

Als Bad Vöslau noch am Meer lag...

Muscheln, Fossilien und das Skelett einer Seekuh zeugen von längst vergangenen Zeiten - und von einer geologischen Geschichte, die es zu entdecken gilt!

Dieser erdgeschichtliche Themenweg erschließt den östlichen Teil des Harzberges und erläutert anhand von 17 Stationen mit interessanten Schautafeln, warum diese Region so viele Besonderheiten zu bieten hat. Der Rundweg verläuft entlang eines gut beschilderten und leicht begehbaren Weges. Startpunkt ist der Parkplatz am Ende der Lange Gasse.

Achtung: Die Beschilderung wird im Moment überarbeitet.

Weiterführende Informationen zum Geolehrpfad

Kuhschellen
©Stadtgemeinde Bad Vöslau

Geolehrpfad Bad Vöslau

Wandertour ausgehend vom Parkplatz am Ende der Lange Gasse

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Schneckenreservat Hansybach

Einzigartige Süßwasserschnecken, die es nur in Bad Vöslau gibt!

An die ehemaligen Grotte, die sich einst an der Ecke Badnerstraße/ Bahnstraße befunden hat, erinnert heute leider nichts mehr. Stattdessen befindet sich an dieser Stelle das Schneckenreservat.

Die temperierten Vöslauer Thermalgewässer beherbergen einzigartige Süßwasserschnecken, so genannte Endemiten. So bezeichnet man Tiere und Pflanzen, die exklusiv in einem sehr begrenzten Gebiet vorkommen. Die Vöslauer Schnecken sind vermutlich Relikte einer der Warmzeiten, welche die kalten Phasen der Eiszeit unterbrachen. Überdauern konnten sie hier, weil die Thermalquellen auch im Winter konstant hohe Temperaturen aufweisen. Die Vöslauer Thermen-Kahnschnecke (Theodoxus prevostianus), die Vöslauer Thermen-Zwergquellschnecke (Belgrandiella parreissii) und  die Thermen-Pechschnecke (Esperiana daudebartii daudebartii) ernähren sich von Algen.

Der Hansybach wurde 1979 auf Initiative des Zoologen O. E. Paget zum Naturdenkmal erklärt, weil die Vöslauer Thermalschnecken einzigartige zoologische Raritäten darstellen.