Klosterneuburg verfügt über ein weitläufiges Netz an Radwegen innerhalb des Stadtgebiets sowie zahlreiche abwechslungsreiche Touren durch das angrenzende Augebiet und den Wienerwald.
Besonders hervorzuheben ist die Rolle Klosterneuburgs als wichtiger Zwischenstopp am beliebten Donauradweg Passau–Wien. Diese Strecke zählt zu den meistbefahrenen Radwegen Europas und wird jährlich von rund 350.000 Radfahrerinnen und Radfahrern genutzt. Dank der ausgezeichneten Beschilderung gelangen Sie problemlos und ohne Umwege bis nach Wien.
Entlang der Route ist die Infrastruktur bestens ausgebaut: Gasthäuser, Supermärkte, Radlertreffs, Pensionen, private Unterkünfte und Hotels sorgen für eine durchgehende Versorgung. Der Donauradweg kann zudem über weite Strecken auf beiden Donauufern befahren werden.
Am Nordufer führt die Strecke von Passau bis Schlögen, wo Sie mit der Fähre auf das Südufer wechseln. Von dort verläuft der Weg entlang der Donau bis Ottensheim, wo erneut eine Überfahrt auf das Nordufer möglich ist.
Weiter geht es am Nordufer bis kurz vor Grein, anschließend über die Donaubrücke auf das Südufer. Alternativ können Sie bereits in Mitterkirchen auf das Südufer wechseln und bei Ybbs wieder zurück auf das Nordufer fahren. Danach führt die Route durch die malerische Wachau bis nach Krems.
In Wien angekommen, folgen Sie zunächst der Velo-Route 6 und anschließend dem Donauradweg Richtung Hainburg bis zur Floridsdorfer Brücke. Über diese gelangen Sie direkt zur Donauinsel.
Wer direkt auf die Donauinsel fahren möchte, kann bereits in Greifenstein über die Staumauer auf das linke Donauufer wechseln und über Korneuburg weiter bis zur Donauinsel radeln.
Der Wienerwald bietet Radvergnügen für jede Kondition – von entspannten Genussrouten entlang von Flüssen und Weinbergen bis hin zu sportlichen Mountainbike-Strecken durch dichte Wälder. Zahlreiche gut ausgebaute Radwege führen durch die abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft rund um Wien und laden dazu ein, Wasser, Wald und Wein aktiv zu entdecken.