Die Araburg

zum Reiseplaner hinzufügen

Mittelalterlicher Weitblick

Auf exakt 799 Metern wacht die höchstgelegene Burgruine Niederösterreichs stolz und einsam über das Triestingtal.

Der atemberaubende Rundumblick, den Besucher heute vom Bergfried aus genießen, war für die Bewohner der Burg einst überlebensnotwendig. Konnte man doch seine Feinde nur von hier oben von Weitem erspähen und sich gegen sie wappnen.

Die Reste der im 12. Jahrhundert vom Rittergeschlecht der Arburger erbauten „Adler-Burg“ sind immer noch sehr beeindruckend. Über einen idyllischen Waldweg nähert man sich von Süden. Ehe man den Burghof betritt, kann man – als Zeichen friedlicher Absichten – die Glocke im modernen, frei stehenden Glockenturm läuten, indem man eine Münze einwirft. Vor dem Besteigen des 27 Meter hohen Aussichtsturms labt man sich am besten noch im Araburg-Stüberl und hält eine kurze Andacht in der Georgs-Kapelle. In ungeraden Jahren kann man im Sommer einer Aufführung der Kaumberger Burgschauspieler beiwohnen und später sein müdes Haupt in einem Mehrbett-Turmzimmer zur Ruhe betten. Karger Komfort – aber sehr viel Romantik.

Hinweise
  • Adresse: 2572 Kaumberg
  • Anfahrt: A 1 Abfahrt Altlengbach, Richtung Hainfeld, in Kaumberg Hinweisschild zur Araburg bis zum Parkplatz folgen, 25 Minuten Gehzeit zur Burg (jederzeit zugänglich)
  • Einkehrtipps:
    Araburg-Stüberl April–Nov. Mo, Mi–Fr 9–18 Uhr, Sa, So 8–19 Uhr, Tel. 02765/362
    Gasthaus „Zum kleinen Semmering“, Hafnerberg 15, 2571 Altenmarkt an der Triesting, Mi–Sa 9-22 Uhr, So 9–19 Uhr, Tel. 02673/20112
  • Tipp: Am nahe gelegenen Hafnerberg kann man die wunderschöne Barockkirche besichtigen und zu alten Kultplätzen wandern.

Mehr Tipps für spannende Entdeckungsreisen finden Sie in: 111 Orte im Wienerwald, die man gesehen haben muss.