Wo der Heurigen entstanden ist - und noch viel mehr. Der Wienerwald erstreckt sich über zwei wichtige Weinbaugebiete: die Thermenregion, die vom südlichen Stadtrand Wiens bis südlich von Bad Vöslau reicht und Klosterneuburg im Norden, das im Weinbaugebiet Wagram liegt. Bei Ausgrabungen in Klosterneuburg ließen sich Beweise finden, dass hier bereits im 8. Jahrhundert Weinbau betrieben wurde. Die Geschichte des Weinbaus im Wienerwald reicht also weit zurück. Dies zeigt sich auch dadurch, dass im Wienerwald die beiden ältesten Weingüter Österreichs beheimatet sind: das Stift Klosterneuburg und das Freigut Thallern.
Das Weinbaugebiet der Thermenregion im Wienerwald erstreckt sich vom südlichen Stadtrand Wiens entlang einer Hügelkette bis in die Region südlich von Baden. Die Weingärten liegen an den Ausläufern des Wienerwalds mit dem Anninger (674 m) als höchstem Gipfel der Region.
Noch heute regiert im nördlichen Teil um Gumpoldskirchen der Weißwein mit Schwerpunkt auf den autochthonen Sorten Zierfandler (auch Spätrot genannt) und Rotgipfler, während im Süden der Rotwein mit den Sorten St. Laurent und Pinot Noir dominiert. Seit 2023 steht „Thermenregion DAC“ für die gebietstypischen Weine in Rot und Weiß.
Die Thermenregion Wienerwald ist die Wiege der Heurigenkultur, hier erleben Sie echte Heurigenkultur gepaart mit originalen Genussraritäten wie die autochthonen Weinsorten Zierfandler und Rotgipfler sowie Burgundersorten, die hier besonders gute Qualitäten hervorbringen.
Die romantische, geschichtsträchtige Weinstadt liegt am Donaudurchbruch zwischen Leopoldsberg und Bisamberg, zwischen den weinbewachsenen Ausläufern des Wienerwaldes und den Auen der Donau, am Stadtrand von Wien. Die in der Weinbauregion Wagram gelegene Umgebung der Stadt bietet ausgezeichnete Voraussetzungen für hervorragenden Weinbau.