Elsbeere, © Weinfranz

Regionale Spezialitäten

G’schmackiger Wienerwald.

Als das ehemalige Jagdrevier der Habsburger beheimatet der Wienerwald noch heute unzählige Wildtiere. So verwundert es nicht, dass sich auf den Speisekarten der gehobenen Gastronomie je nach Saison allerlei Wild finden lässt.

Senkt man den aufmerksamen Blick von den mächtigen Baumkronen hinab zum Boden des Waldes, so entdeckt man zahlreiche wohlschmeckende Schwammerl und Kräutlein, die von den ausgezeichneten Köchen der Region und darüber hinaus kreativ und liebevoll genutzt werden können.

Ob Ribisel, Himbeeren, Brombeeren oder die für den Wienerwald so typischen Elsbeeren, im Wienerwald ist Sommerzeit Beerenzeit. Die Früchte des großkronigen Elsbeerbaumes werden zu Bränden, Likören, Marmeladen und anderen Spezialitäten verarbeitet. Zudem wurde die Elsbeere als Österreichs erstes Slow Food Presidio Produkt klassifiziert!

Auch Meiereien prägen die Geschichte des Wienerwaldes. Sie dienten einst zur Bewirtschaftung und Verwaltung der Ländereien des Adels. Die frischen Produkte wurden schon von den Habsburgern hoch geschätzt. Kaiserin Sisi liebte frische Milch und ließ sich sogar Milch verschiedener Rinderrassen kredenzen, um herauszufinden, welche denn die beste sei.