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Wienerwaldmuseum Eichgraben

Illustration eines Gebäudes mit Schildern für Wienerwaldmuseum, Fuhrwerkerhaus und Kulturtreff.
©Wienerwaldmuseum

Öffnungszeiten

vom 01.01. bis zum 31.12.

Mittwoch
  • 08:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag
  • 08:00 - 12:00 Uhr
Samstag
  • 13:30 - 17:30 Uhr
Sonntag
  • 13:30 - 17:30 Uhr
  • 13:30 - 17:30 Uhr
Feiertag
  • 13:30 - 17:30 Uhr

Ganzjährig jeweils am

Mittwoch von 8:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag von 8:00 bis 12:00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag von 13:30 bis 17:30 Uhr
Führungen und Gruppen nach Vereinbarung

zusätzlich auch nach Vereinbarung geöffnet

Gruppen nach Voranmeldung

Beschreibung

Das Wienerwaldmuseum Eichgraben dokumentiert die Geschichte der Gemeinde Eichgraben und ihrer Umgebung. Neben den permanenten Sammlungen gibt es wechselnde Sonderausstellungen.

Die ständigen Sammlungen im Wienerwaldmuseum Eichgraben behandeln die Themen Geologie, Archäologie, Volkskunde und Handwerk. Der Ausstellung in den Innenräumen ist ein Freilichtmuseum angeschlossen. Außerdem können Eltern und Kinder die "KuMst"-Höhle besuchen, eine naturalistisch nachgebaute Höhle, die wissenschaftliche und künstlerische Elemente vereint und deren Bedeutung offenlegt.

Im Bereich der Geologie ist für Kinder vor allem die Experimentelle Geologie mit Mikroskopen, Kratzproben, Härteproben, Magnetismus usw. interessant. Hier können sie selbst ans Werk gehen und zB. die Härtegrade der Mineralien bestimmen, durch Ausprobieren aufschlussreiche Erfahrungen zum Thema gewinnen.

Die Sammlung Archäologie umfasst die Ur- und Frühgeschichte, beginnend mit der Jungsteinzeit (Bergbau und erste Siedlungen im Wienerwald), und deckt die Epochen von Bronzezeit, Eisenzeit bis zur Römerherrschaft ab.

Die volkskundliche Sammlung im Heimatmuseum zeigt die Besiedelungs- und Ortsgeschichte im Raum Eichgraben. Von der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes "Aichgrawe" an erzählen Dokumente vom sozialen Leben der Einwohner über Jahrhunderte hinweg. Dieses ist facettenreich und wandelbar: die Armut der Hüttler im 17.Jahrhundert, Hunger und Not während der Türkenkriege, aber auch Ansehen und Wohlstand zu Zeiten, als Eichgraben als Sommerfrische beliebt war.

Zumindest einmal im Monat tauchen Familien (gegen geringe Aufzahlung) bei der Vorführung "Lebendiges Handwerk" in die Vergangenheit ein: Töpfer, Schmied, Tischler, Schneider, Schuster und Korbflechter zeigen im Handwerksstadel ihr Können. Von April bis Ende September sind an jeden letzten Sonntag im Monat erfahrene Handwerker anwesend und führen ihre jeweiligen Arbeiten mit alten Werkzeugen praktisch vor. Kinder dürfen die Geräte auch selbst einmal einsetzen, um sich von der Ausübung eines Handwerks ein plastisches Bild machen zu können.

An diesen Tagen ist auch unsere Bücherfundgrube offen.

Das Freilichtmuseum zeigt landwirtschaftliche Geräte, erläutert die früher mühevolle Arbeit der Getreideernte und stellt verschiedene Werkzeuge aus, die für die Winterarbeit genutzt wurden. Zum Freigelände gehören des weiteren ein Kohlenmeiler und ein Römergrab von der archäologischen Sammlung.

Schließlich eröffnet die "KuMst"-Höhle, eine naturalistisch nachgebaute Wienerwaldhöhle, künstlerische und wissenschaftliche Einblicke. Sie vermittelt einerseits die Bedeutung von Höhlen als Behausung, Zufluchtsort, Jagdstation, Kult- und Grabstätte für den urzeitlichen Menschen, andererseits geht es um das Erleben des Raumgefühls einer Höhle, das Erfassen ihrer Beschaffenheit mit allen Sinnen.

Führungen sind nach Vereinbarung möglich.

Dieser Betrieb ist ausgezeichnet ...

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