Dichterweg Kirchstetten

Wandertour ausgehend von Kirchstetten, Friedhofstraße, Parkplatz

  • Schwierigkeit: leicht
  • Distanz: 7,38 km
  • Dauer: 2:15 h
  • Aufstieg: 69 Hm
  • Abstieg: 69 Hm

Diese Tour lädt zum Wandern auf Dichterspuren ein. Josef Weinheber und W.H. Auden verbrachten ihren Lebensabend in Kirchstetten, und widmeten der Landschaft und dem Ort zahlreiche Zeilen. Eine Wanderung durch Kirchstetten, das sind Gedichte zum Anfassen.

Startpunkt der Tour
Kirchstetten, Friedhofstraße, Parkplatz
  • Schwierigkeit: leicht
  • Distanz: 7,38 km
  • Dauer: 2:15 h
  • Aufstieg: 69 Hm
  • Abstieg: 69 Hm
  • Fitnessanforderung:
    1/6
  • Erlebnis:
    4/6
  • Landschaft:
    2/6
  • Niedrigster Punkt245 m
  • Höchster Punkt322 m
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit

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Beschreibung

„Land, recht wie ich es liebe: nahrhaftes, schlichtes, stilles Bauernland“ mit diesen Worten beschrieb der anglo-amerikanische Lyriker W. H. Auden, seine letzte Ruhestätte. Auch sein österreichischer Dichterkollege Josef Weinheber, der bereits zwanzig Jahre zuvor die Schönheit, Ruhe und inspirative Kraft des malerischen Örtchens an der Westbahn entdeckte, nahm sich Kirchstetten in seinen Werken immer wieder zum Thema: „Ein Kirchturm, ein paar Höfe weit, und wieder nichts als Einsamkeit, ein Streifen Mais, ein Streifen Klee, Kartoffelfurchen je und je, und Acker hier und Acker dort, und an und um und immerfort“. „Da die Kirche, der Friedhof, der Wirt: Wie’s dem Leben und Sterben gebührt, alles nah bei der Hand und im Orte; ein paar Dorfgassen, Giebel und Haus, und schon läufts in die Flurbreiten aus, hanghinauf zieht der Wald seine Borte“. Unter einem Ahornbaum neben der Kirche finden sich erste Dichterspuren: ein Gedenkstein erinnert an Weinheber „unseren großen Lyriker“. Die Hinterholz- und Audenstraße führt uns schließlich zu jenem Haus am Waldrand neben der Westautobahn, in dem Auden seine Sommer verbrachte. Die Gemeinde hat hier das Arbeitszimmer und einen Dokumentationsraum zur Besichtigung eingerichtet. Wenige hundert Meter weiter befindet sich das Anwesen Weinhebers. Einige seiner Privatzimmer können gegen Voranmeldung besucht werden. Im Garten des Hauses liegt auch seine letzte Ruhestätte. Der weitere Weg führt   durch unbebautes Ackerland und unberührte Natur, vorbei am Naturdenkmal 600-jährige Eiche. Hier werden die Zeilen Audens und Weinhebers erneut spürbar.

Empfohlener Zeitraum

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