Rund um das Klettereldorado der Wiener, die Peilsteinrunde

Wandertour ausgehend von Schwarzensee, Gemeinde Weissenbach an der Triesting, Parkplatz

    • Schwierigkeit: schwer
    • Distanz: 4,70 km
    • Dauer: 1:50 h
    • Aufstieg: 340 Hm
    • Abstieg: 340 Hm

    Weissenbach liegt im Triestingtal genau dort, wo von Südwesten her der Furthergraben und von Norden her der Nöstachbach ins Tal einmünden. Der ehemalige Sommerfrischeort, der immer noch per Bahn erreichbar ist, bietet sich als Ausgangspunkt für mehrere schöne Wanderungen an. Westlich von Weissenbach erhebt sich das Hocheck, das mit 1.037 m Höhe bereits eine ausgedehnte Wanderung anbietet. Dass sich am Gipfel noch dazu eine Schutzhütte und ein Aussichtsturm mit tollem 360° Panorama befinden, runden das Wandererlebnis ab. Nördlich der Triesting überwiegen eher gemütliche Wanderungen durch die typische Wienerwaldlandschaft, mit sanfteren Bergen und mit von vielen Wiesen und Weiden unterbrochenen Waldgebieten. Hier trifft man sowohl auf die für die Region typischen Schwatzföhrenwälder als auch auf herrliche Buchenhochwälder. Eine Ausnahme in diesen sanften Landschaften stellt der Peilstein dar, dessen Kalkwände weithin sichtbar aus dem Wald herausragen und der das traditionelle Klettergebiet der Wiener darstellt. In Weissenbach selbst ist das Triestingtalmuseum sehenswert, das in seiner umfangreichen Sammlung ca. 10.000 Exponaten aus dem Tal präsentiert, aber auch die Kirche und der Friedhof. Im Ortsteil Neuhaus sind die renovierte Burg Neuhaus mit der Pfarre und die Waldklasse einen Besuch wert.

    Startpunkt der Tour
    Schwarzensee, Gemeinde Weissenbach an der Triesting, Parkplatz
    • Schwierigkeit: schwer
    • Distanz: 4,70 km
    • Dauer: 1:50 h
    • Aufstieg: 340 Hm
    • Abstieg: 340 Hm
    • Fitnessanforderung:
      2/6
    • Erlebnis:
      5/6
    • Landschaft:
      6/6
    • Niedrigster Punkt524 m
    • Höchster Punkt715 m

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    Beschreibung

    Die Wanderung führt vom kleinen, idyllischen Ort Schwarzensee zuerst über den „Kremer Weg“ auf den Peilstein mit dem Peilsteinhaus (716 m) und dann an der Oberkante der berühmten Kletterwände des Peilsteins entlang nach Südwesten. Hier genießt man das alpin, felsige Ambiente mit den windgepeitschten Schwarzföhren. Rastplätze bieten eine tolle Aussicht nach Westen. Auf einem ausgebauten Pfad durch den Zinnenkessel (alternativ: Pfad durch den Wald) erreicht man das untere, südöstliche Ende der Peilsteinwände, die man an deren Fuß auf einem Wanderweg in ihrer gesamten Länge entlangwandert. Während man dabei an beeindruckenden Felsformationen wie Hahnenkamm, Cimone und Luckete Wand vorbei kommt, kann man das Klettergeschehen hautnah beobachten. Am nordöstlichen Ende der Wände steigt der Weg schließlich wieder Richtung Peilsteinhaus an. Hier angekommen empfiehlt sich eine Rast auf der sonnigen Terrasse, für Kinder ist ein Spielplatz vorhanden. Für den Rückweg zum Parkplatz wird die gemütliche Schotterstraße gewählt, die den Wanderer über Wiesen mit Aussicht vom Eisernen Tor bis zur Rosalia und auch an der Peilsteinhütte der Naturfreunde vorbei zurück zum Ausgangspunkt bringt.

    Empfohlener Zeitraum

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